Chorreise Nach Kirchberg / Tirol

Vom 20. bis zum 23. Juni unternahmen die Sänger der Harmonie Lieblos eine Chorreise nach Kirchberg/Tirol.

Interessant: Kirchberg hat einen Ortsteil namens „Gründau“.

Donnerstag

Mit fast 50 Personen (der größte Teil davon aktive Sänger) ging es mit dem Bus am Donnerstag Morgen um 6:00 am Vereinsheim in Lieblos los. Unser Ziel war der Landgasthof Lechner in Kirchberg. Schon die Hinreise im Bus war recht gesellig. Unser Wichtschaftsausschuss Inge und Anja versorgt uns mit warmer Flaaschworscht und Brötchen und unser Busfahrer Jupp hatte genug Bier an Board.

Im Laufe des Nachmittags kamen wir in Kirchberg an. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten ging es direkt zu ersten „Auftritt“: Zusammen mit den anderen Gastchören sangen wir mit mehreren hundert Sängern auf dem Dorfplatz „La Montanara“, das „Lied der Berge“, welches wir extra für diesen Auftritt einstudiert hatten. Der Ablauf des Liedes war allerdings nicht der, der in den Noten verzeichnet war, also gab es etwas Konfusion. Wer es nicht erlebt hat, der hat keinen musikalischen Leckerbissen verpasst, aber mit so vielen Sängern zusammen zu singen war schon beeindruckend. Das kennt man sonst nur aus dem Fußballstadion oder von Rock-Konzerten.

Nach dem Abendessen gaben wir in unserem Hotel noch ein kleines Hauskonzert.

  • Sing’n’Swing: Tanze Samba mit mir,…
  • Männerchor: …
  • Takt9: Can’t help falling in love with you (Elvis Presley), For The Longest Time (Billy Joel)

Freitag

Der Freitag hielt gleich zwei Highlights für uns bereit:

Zuerst wanderten wir bei wunderschönem Wetter auf die „Labalm“. Dort haben wir gegessen, getrunken und gesungen.

  • Sing’n’Swing: Nehmt Abschied Brüder, ….
  • Männerchor: Wie kann es sein von den Wise Guys, …
  • Takt9: „Ei Gude“ von Banjoory

Hier wurden auch die ersten Kontakte mit anderen Chören geknüpft. Zusammen mit dem Männerchor Weggis sang unser Männerchor wieder „La Montanara“, diesmal aber in der „richtigen“ Version: in italienisch und für Männerchor.

Am Abend stand unser Konzert in der Pfarrirche in Brixen im Thale an. Obwohl wir mit drei Chorsparten anwesend waren bekamen wir vom Veranstalter auch nur die 10 Minuten Auftrittszeit, die anderen Vereine mit nur einer Sparte auch bekamen. Zwischen dem durchgängig sehr traditionellen Gesang der anderen Teilnehmer fielen wir etwas aus der Reihe. Wir sangen die einzigen zwei englischsprachigen Lieder des Abends und das einzige, das mal in den Charts war:

  • Sing’n’Swing: Oh Happy Day (Gospel)
  • Männerchor: In the Evening By The Monnlight (Traditional Barbershop)
  • Takt9: Halt Mich (Herber Grönemeyer, Satz Oliver Gies)

Nach diesem Konzert ließen wir den Abend an der Hotelbar (und unter den Tischen) ausklingen.

Samstag

Der Samstag war geprägt durch das große Auftritts-Finale am Dorfplatz. Auf mehreren Bühnen traten Chöre auf. Wir waren um die Mittagszeit dran und sangen:

  • Sing’n’Swing: An Irish Blessing, „Angels“ von Robbie Williams, Jesus Be a Fence
  • Männerchor: El Condor Pasa von Simon & Garfunkel, Barbara Ann (Beach Boys) und „On that great gettin‘ up Morning“ (Gospel)
  • Takt9: das „Ständchen (Happy Birthday)“ von den Wise Guys, „Ei Gude“ von Banjoory und die Tekkno-Entchen (auch von den Wise Guys)

Das Publikum feierte uns frenetisch und verlangte Zugaben (die wir wegen des straffen Zeitplans nicht geben konnten) – Kritik gab es nur eine – und zwar eine, die ich sonst nur von der Rock-Musik kenne: Wir waren angeblich zu laut 😀

Der Abend klang dann in den Restaurants und Kneipen von Kirchberg feucht-fröhlich aus.

Sonntag

Am Sonntag machten wir uns wieder auf den Nach-Hause-Weg. Auf dem Weg zur Autobahn machten wir noch mal am Dorfplatz Halt, um uns von den Veranstaltern zu verabschieden.

Auf der Busfahrt wurde noch viel gesungen und trotz redlicher Bemühungen haben wir es wieder nicht geschafft die Biervorräte des Busfahrers leer zu bekommen.

Um ca. 19:30 kamen wir wieder in Lieblos an.

Notiz für mich selbst: Wenn man mit den Kindern übt „Mein schönstes Ferienerlebnis“ zu schreiben, dann sollte das keinen Einfluss auf den eigenen Schreibstil haben.